Quelle: FAuWe e. V.

"Don't kill the flame"

Der Verein "Freie Ateliers und Werkstätten e.V." lädt zu einer 3-teiligen Veranstaltung ein. Die Ateliers und Werkstätten befinden sich in den Baracken des ehemaligen Zwangsarbeiter*innenlagers in der Ehrenbürgstraße in Neuaubing. Anlass für die Veranstaltungsreihe ist es, Themen der historischen Bedeutung, der Gegenwart und der Zukunft des Geländes an drei Abenden in den Mittelpunkt zur rücken. "Wir wollen die Flamme der Erinnerung nicht ausgehen lassen. Wir möchten die Erinnerung bewahren und den Zwangsarbeiter*innen in Aubing gedenken. Wir möchten die nachfolgenden Generationen für die Themen sensibilisieren und einen Bogen schlagen zu heutigen Formen der Zwangsarbeit, Ausgrenzung, des alltäglichen Rassismus", so Susanne Musfeldt-Gohm von den Freien Ateliers und Werkstätten e. V. Unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen behandeln Fragen von Heimat, Rassismus und alltägliche Ausgrenzung. An allen drei Veranstaltungen können Sie sich Ihr eigenes Bild über das Gelände machen, sich in Interviews sowie Vorträgen informieren und partizipativ teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Das Projekt wird mithilfe des Verfügungsfonds gefördert. 

Programm:

Samstag, 30. April, 20 - 23 Uhr, Erinnerungsbilder: Dieser Abend steht im Zeichen der Erinnerung an die Zwangsarbeiter*innen, die in diesem Lager haben Zwangsarbeit ableisten müssen. In projizierten Bildern und Texten wird die Erinnerung an sie bewahrt und die damaligen Bedingungen veranschaulicht. Bilddokumente und Texte informieren Sie über die Verhältnisse des Lebens und Überlebens im Lager.

Sonntag, 15. Mai, 14 - 18 Uhr, Gegenwartspositionen: An diesem Tag stehen die Künstler*innen und die Handwerker*innen im Mittelpunkt. Ihr Wirken und Arbeiten vor Ort. Eine gemeinsame Installation verdeutlicht die Beziehung zwischen den Aktiven und dem Gelände. 

Samstag, 28. Mai, 19 - 23 Uhr, Zukunftsvisionen: Dieser Abend steht unter dem Thema der Zukunft des Geländes sowie der lebendigen Erinnerungskultur. Es werden Themen wie Flucht, Heimat, Ausgrenzungsphänomene und heutige Zwangsarbeit behandelt. 

Weitere Infos zur FAuWe e. V. und zum Programm finden Sie unter diesem Link