Stadtrat gibt grünes Licht für weitere vier Jahre Soziale Stadt Neuaubing-Westkreuz

Nach einer erfolgreichen Zwischenbilanz zu vier Jahren Laufzeit im Sanierungsgebiet "Neuaubing - Westkreuz" gibt der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung am 10.10.2018 grünes Licht für weitere Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2019 und die Verlängerung des Stadtteilmanagements für weitere vier Jahre.
Mit Hilfe von Mitteln der Städtebauförderung setzte die Landeshauptstadt München in den vergangenen vier Jahren im Sanierungsgebiet "Neuaubing - Westkreuz" zahlreiche Maßnahmen für die Erhöhung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger um. Meilensteine waren der Architekturwettbewerb für den Ersatzneubau des Paul-Ottmann-Zentrums, die Aufwertung des Grünbandes zwischen Freiham und Neuaubing sowie der Beginn der behutsamen Revitalisierung des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in der Ehrenbürgstraße. In der Zeit von 2011 bis 2017 wurden 5,4 Mio. Euro für Sanierungsmaßnahmenbewilligt; dies entspricht Zuschüssen des Bundes und Landes in Höhe von 3,2 Mio. Euro.
Für die Folgejahre sind beispielsweise eine gestalterische und funktionale Aufwertung der Grünfläche an der RavensburgerStraße, vertiefende Untersuchungen für den zentralen Bereich des Grünzug L sowie ein innovatives Kulturstreetwork geplant. Hierfür wurden 1,0 Mio. Euro im Haushalt angemeldet; die Zuschüsse von Bund und Land belaufen sich dabei voraussichtlich auf 0,59 Mio. Euro.´
Parallel zu den Sanierungsmaßnahmen steuert das Stadtteilmanagement einen intensiven Informations-, Aktivierungs- und Beteiligungsprozess unter Einsatz unterschiedlicher Medien, klassischer Veranstaltungen, Workshops und Onlinebegleitung. Um diesen Prozess für vier Jahre weiterzuführen, wird das Stadtteilmanagement für die Jahre 2019 bis 2022 verlängert.
Das Sanierungsgebiet "Neuaubing - Westkreuz" umfasst eine Fläche von ca. 350 Hektar mit ca. 23.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Damit ist es das größte Sanierungsgebiet der Landeshauptstadt München und das größte energetische Sanierungsgebiet Deutschlands. Es wurde am 09.04.2014 im Städtebauförderungsprogramm „Aktive Zentren“ förmlich festgelegt. Aufgrund der Verschiebung der Förderschwerpunkte des Bundes erfolgte am 15.11.2016 der Wechsel in das Programm "Soziale Stadt".