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Quelle: Förderverein 1.000 Jahre Urkunde Aubing

200 Jahre erstes Schulhaus Aubing

24. November, 19 Uhr, Ubo9

Das erste Schulhaus von Aubing entstand nach einer fast dramatischen Vorgeschichte in den Jahren 1820 bis 1822 also vor 200 Jahren. Ein Grund zum Gedenken! Es war das erste große Projekt der noch jungen, sehr armen Gemeinde Aubing. Gleichzeitig spiegelt es den Wandel und die Neuausrichtung des Bayerischen Staatswesens unter Kurfürst Maximilian IV. Josef und und Graf Mongelas wieder. Mit Aubing und seiner Bevölkerung ist das Haus bis heute eng verbunden. Besonders in den Jahren 1914 bis 1966 als „Klösterl“ der Dillinger Franziskanerinnen, die den ersten Kindergarten und eine Handarbeitsschule betrieben und darüber hinaus ihre Hilfe leisteten durch Krankenhilfe, Sterbebegleitung und zu Notzeiten eine Suppenküche einrichteten. Das Haus ist die vollen 200 Jahre hindurch im Eigentum der Gemeinde, erst Aubing und jetzt München. Es steht stets im Dienste der Bevölkerung als Schule, Polizeistation, Kindergarten, Volkshochschule, Rotkreuzstation.

Bei der Veranstaltung werden Herr Bichlmayer über die Vorgeschichte, den früheren Schulbetrieb, berichten, Herr Dilg über den Weg zum Bau und das Gebäude und Frau Sajons über die Jahre nach Auszug der Schule in die 1883 errichtete neue Schule an der Ubostraße. Die Vorträge werden durch zahlreiche Bilder illustriert.