Ausgangslage

Das Paul-Ottmann-Zentrum im Westkreuz  ist mit der Stadtteilbibliothek, dem Ärztehaus und dem Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebot einer der Mittelpunkte im Quartier. Das 1971 fertiggestellte Ladenzentrum entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, um weiterhin als attraktives und somit konkurrenzfähiges Einkaufszentrum zu bestehen.  Es ist nicht barrierefrei erreichbar, wird von vielen Menschen als Angstraum wahrgenommen und bietet modernen Einzelhandelskonzepten nicht genug Fläche an.

Ziele

Mit Unterstützung des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ plant der Eigentümer einen Neubau, der erweiterte Gewerbe- und Wohnflächen sowie einen großzügigen Quartiersplatz bietet. Ein verbesserter Fußgängerübergang kann die Unterführung an der Radolfzeller Straße ersetzen. Dadurch gibt es wieder mehr öffentliche Flächen, die die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich zusätzlich steigern werden. Durch die Anhebung der Wege auf Straßenniveau wird die Barrierefreiheit deutlich verbessert und die ehemals schwer einsehbare Wegeführung ist kein Angstraum mehr.

Umsetzung

2015 wurde ein Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung des Ladenzentrums durchgeführt. Grundlage des Wettbewerbs waren unter anderem die oben genannten Zielsetzungen. Mit der Neugestaltung des Ladenzentrums wurden die Architekturbüros GPS Architekten und Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten beauftragt. Mit dem Neubau des ersten Gebäudes kann vermutlich 2016 begonnen werden. Der Neubau wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Zunächst entsteht in der zweiten Jahreshälfte 2016 ein Neubau, in den die derzeitigen Angebote des Altbaus untergebracht werden können. 2017 werden die Bestandsgebäude durch Neubauten ersetzt.